Antrag Volmershoven Drucken
Sonntag, den 23. Februar 2014 um 14:36 Uhr

An die                                                                                             Alfter, den 10. November 2013

Gemeinde Alfter

Am Rathaus 7

53347 Alfter

 

 

 

Betr. Beantragung der Gleichbehandlung der Bürgerinnen und Bürger von

Volmershoven-Heidgen

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Schumacher,

sehr geehrte Damen und Herren im Rat,

 

hiermit beantragt die UWG-Fraktion eine Gleichbehandlung der Anwohnerinnen und Anwohner von Volmershoven-Heidgen.


Während im Amtsblatt noch der Doppelort Volmershoven-Heidgen als “Anhängsel“ von Witterschlick genannt wird, taucht er in dem Internet-Auftritt der Gemeinde überhaupt nicht auf.

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Der Doppelort hat aber sein eigenes Vereinsleben und eine eigene Kirchengemeinde, jedoch keine “offizielle Identität“.

Diese Benachteiligung der Bürgerinnen und Bürger von Volmershoven-Heidgen sollte dadurch abgestellt werden, dass sie wie alle anderen Ortschaften im Amtsblatt genannt werden und im Internet ebenfalls mit “ihrem“ Ortsschild aufgeführt sind.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Josef Faßbender             Werner Urff                   Dorothea Tradt

 
Rede der UWG am 18.9.2012 im Schulausschuss Drucken
Dienstag, den 18. September 2012 um 20:13 Uhr

Rede der UWG am 18.9.2012 im Schulausschuss gegen eine erneute Beantragung eines Anmeldeverfahrens für eine gemeindeeigene Gesamtschule.

In der direkt folgenden Sitzung des Gemeinderates wurde diese Beantragung trotzdem mit 23 Ja- gegen 17 Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen beschlossen.

 

 

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sehr geehrte Mitglieder des Schulausschusses,

sehr geehrte Damen und Herren auf der Tribüne,

liebe Kinder,

auch wir von der UWG haben früher an eine Gesamtschule Alfter geglaubt.

Diese Position können wir schon lange nicht mehr halten, denn das dringend benötigte Geld, das zur Errichtung einer neu zu gründenden Schule erforderlich wäre, gibt es nicht mehr. Auch die erforderlichen Anmeldungen kommen nicht zu Stande. Über die Folgekosten, die jedes Jahr fällig werden, brauchen wir erst gar nicht nachzudenken.

Nichtsdestotrotz halten wir an dem Gedanken einer weiterführenden Schule in Alfter fest, wenn das Wünschenswerte auch machbar wäre. Es ist aber leider nicht machbar!!!

Wir haben leider feststellen müssen, dass sich laut dem Schulentwicklungsplan die Schülerzahler anders entwickeln werden. Ich verweise auch auf den Brief der Bzrg. vom 31.05.2011. Ca. 50% der abgehenden Grundschüler aus der eigenen Gemeinde hätten angemeldet werden müssen, um die damals geforderten 112 Anmeldungen aufzubringen. Eigentlich schon damals unmöglich. Die Bzrg. wies ferner schon damals auf unsere prekäre finanzielle Situation hin... und sagte weiter,..." dass die Kommunalaufsicht ihre Zustimmung nur geben würde, wenn eine pflichtige Errichtung vorliegen würde".

Allen Warnungen zum Trotz hat ein Anmeldeverfahren dieses Jahr stattgefunden. Der Ausgang ist allen bekannt. Auch hier wurden die 100 geforderten Anmeldungen nicht erreicht.

Alternative Möglichkeiten wurden bisher überhaupt nicht in Betracht gezogen. Wertvolle Zeit ist dabei verloren gegangen.

Die Kommunalaufsicht hat sehr deutliche Worte gesprochen. Wir sind verpflichtet zu sparen!!! Wir sind verpflichtet, die Einnahmen zu erhöhen. Jeder Bürger unsere Gemeinde wird schon sehr bald tief in die Tasche greifen müssen, um die fälligen Beträge entrichten zu können. Vielleicht bleibt manch einer auf der Strecke.

Eltern investierten viel Zeit in das Projekt „Gesamtschule". Spuren wurden hinterlassen, nicht nur von Eltern, Kindern, auch von Politikern. Alle wurden von der Realität eingeholt. Nichts geht mehr!! Schade um die vergeudete Zeit, sie hätte vielleicht besser genutzt werden können.

Diesen Wunschzettel "Gesamtschule" können alle Verantwortlichen leider nicht mehr abarbeiten.

Wir müssen den Eltern und Kindern sagen, eine weiterführende gemeindeeigene Schule vor Ort, wie ihr sie euch wünscht, wird es in naher Zukunft nicht geben. Wir können nur auf die Christliche Gesamtschule in Alfter verweisen, diese wird im nächsten Schuljahr mit einer weiterführenden Schule starten. Vielleicht ist dies eine echte Alternative für einige Eltern und Kinder?

Übrig bleibt das große sternförmige Angebot an Schulen rund um Alfter, wie Herr Kremer M. so treffend festgestellt hat. Das ist die Wahrheit. Alles andere geht nicht, ist Täuschung der Eltern und Enttäuschung für die Kinder.

Wir als UWG nehmen unsere Verantwortung wahr und stimmen gegen ein erneutes Anmeldeverfahren.

Dorothea Tradt

 
UWG-Rede zum Thema Gesamtschule in der Ratssitzung am 01.03.2012 Drucken

 

Es gab die klare Vorgabe: 112 Alfterer Kinder müssen angemeldet werden, sonst ist die gemeindeeigene Gesamtschule keine Pflichtaufgabe und als freiwillige Leistung ist sie im Nothaushalt ohnehin nicht genehmigungsfähig. Nachträglich wurde die Zahl der notwendigen Anmeldungen auf 100 reduziert. Selbst diese verringerte Voraussetzung wurde eindeutig nicht erfüllt, also gibt es keine Pflichtaufgabe und keine gemeindeeigene Gesamtschule. Das sollten Sie alle endlich akzeptieren. 

Selbst von den 80 oder 89 gezählten Anmeldungen haben bei weitem nicht alle Eltern ihren freien Willen bekundet. Es wurde schon im Vorfeld gegenüber unwilligen Eltern massiv psychologischer Druck aufgebaut. Nach dem 21.02.2012 wurden die Eltern, die ihr Kind nicht an der Gesamtschule anmelden wollten, nochmals in Einzelgesprächen intensiv in die Zange genommen, ihr Kind doch noch an der gemeindeeigenen Gesamtschule anzumelden.  

Die UWG fragt hier: In welchem Staat leben wir eigentlich?

Wer seine Anmeldung zurückziehen wollte, um sein Kind fristgerecht an einer anderen Schule anzumelden, wurde sogar gezwungen, zuvor eine Erklärung zu Gunsten der gemeindeeigenen Gesamtschule zu unterschreiben. Zusätzlich wurden illegaler Weise an anderen Gesamtschulen Alfterer Kinder nicht einmal zur Anmeldung zugelassen, um dadurch die Gründung einer hiesigen Gesamtschule unredlich zu erzwingen.

Von einem freien Elternwillen für die gemeindeeigene Gesamtschule kann also bei den Anmeldungen nicht durchgängig die Rede sein.

Wenn es heute einen Klagegrund gibt, dann gegen diese ungeheuerlichen Vorgehensweisen.

Den Kindern, die ihre Anmeldung bis zum 25. Februar aufrecht erhielten oder aufrecht erhalten mussten, wurde der normale Weg genommen, sich fristgerecht an anderen Schulen anzumelden. Dort stehen sie nun an letzter Stelle. Das ist Ihre Schuld!

Jetzt ist keine Zeit mehr für politische Spielchen: Beantragen Sie schnellstens für die potentiellen Hauptschüler, die durch Ihre Schuld keinen Platz mehr an einer anderen Schule bekommen konnten, eine neue Eingangsklasse an unserer alten Hauptschule.

Wir brauchen nun dringend einen an der Realität orientierten Blick in die Zukunft.

Wir haben nicht genug Alfterer Kinder für eine gemeindeeigene Gesamtschule. Auch der angebliche Bedarf aus den Nachbarkommunen ist, im Gegensatz den Behauptungen der Befürworter, eben nicht gegeben. Nur 19 Anmeldungen von außerhalb sind lächerlich wenig.

180 Schüler benötigt eine Gesamtschule in jedem Jahrgang, damit sie eine funktionierende Oberstufe bilden kann. Diese Zahl wird noch nicht einmal ansatzweise erreicht. Nebenbei würden diese Zahlen das Sterben mindestens einer weiteren Hauptschule und vielleicht auch noch einer Realschule in der Umgebung bedeuten, also anderen genau das Problem zumuten, das wir gerade haben.

Die UWG hat hier im Rat schon öfters daraufhin gewiesen, dass im nächsten Jahr durch die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium in den umliegenden Schulen große Aufnahmekapazitäten frei werden. Damit besteht erst recht kein Bedarf mehr für eine große gemeindeeigene Gesamtschule in Alfter.

Die Bezirksregierung hatte dem Rat mehrfach deutlich empfohlen, statt einer überdimensionierten und nicht finanzierbaren Gesamtschule, zum Beispiel eine Sekundarschule zu gründen. Das wollten Sie absolut nicht hören. Aber genau deshalb gibt es im nächsten Schuljahr keine neue weiterführende kommunale Schule in Alfter. Das ist Ihre Schuld!

Wir von der UWG haben als einzige Fraktion vor genau diesen Problemen immer wieder gewarnt.

Dafür wurden wir aber nur verlacht oder sogar beschimpft.

Wir rufen Sie, Herr Bürgermeister und alle Ratsmitglieder der anderen Fraktionen, nochmals auf:

- Trennen Sie sich endlich von dem Irrweg einer gemeindeeigenen Gesamtschule.

- Nehmen Sie Vernunft an und planen Sie endlich eine realisierbare weiterführende Schule.

- Nehmen Sie den Rat der Bezirksregierung an und planen Sie eine Sekundarschule.

Leider ist zu befürchten, dass nach dem Gesamtschulfiasko nunmehr selbst das Projekt einer Sekundarschule in Alfter schwer beschädigt ist.

Wie gut, dass es in Alfter zum nächsten Schuljahr zumindest die christliche Gesamtschule geben wird.

 
Spende UWG General-Anzeiger, 02.03.12 Drucken

GA 02.03.12

 
Aus für die Gesamtschule Alfter Drucken
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 20:00 Uhr


Die Gesamtschule Alfter hat die notwendigen Anmeldezahlen nicht erreicht. Viele Eltern haben hoffnungsvoll versucht, ihr Kind an dieser nicht existierenden Gesamtschule anzumelden. Jetzt ist klar, dass es diese Schule nicht geben wird.

Wir können nur Jedem raten, die Anmeldung zurückzuziehen und sich schnellstens an anderen Schulen anzumelden, bevor man auch dort aus dem normalen Verfahren herausfällt und das eigene Kind nur noch als möglicher Nachrücker behandelt wird.


Nachtrag:

Wegen des Ablaufs der Anmeldefristen an den umliegenden Gesamtschulen sind heute (Mittwoch, 15.02.2012) im Laufe des vormittags 10 Anmeldungen von Kindern aus Alfter und 3 von außerhalb zurückgezogen worden.

Der aktuelle Stand der Anmeldungen beträgt somit: 72 Kinder aus Alfter und 12 von außerhalb.

 

 
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