UWG Alfter spendet 333 Euro für das Apfeltor

Alle guten Dinge sind drei. Dreimal die Drei in einer Reihe ergibt 333.

Im Rahmen der Einweihung des Apfeltors am Jungfernpfad überreichte die UWG Alfter, vertreten durch die Vorsitzende, Doris Tradt, und die stellvertretende Vorsitzende, Rosemarie Wallenborn, einen Scheck über 333 Euro. Diese Spende soll insbesondere der geplanten Vogelschutzhecke und einer davor liegenden Wildblütenwiese zugutekommen.

Unsere Vision für Alfter

Keine weitere Erhöhung der Alfterer Steuersätze und Abgaben. Die Handlungsfähigkeit der Gemeinde durch die Vermeidung von HSK und Nothaushalt erhalten.

Die Erweiterung der ersten Gesamtschule am Schöntalweg endlich privat bauen lassen.

Keine weitere Erhöhung der Alfterer Steuersätze fordert die UWG

(Grundsteuern A und B, Gewerbesteuer, Hundesteuer, o.ä.)  Hier entscheidet eigentlich Alfter! Aber wegen des HSK kann die Kommunalaufsicht die Handlungsfreiheit der Gemeinde einschränken und die Genehmigung des Haushalts an derartige Bedingungen knüpfen. Die Voraussetzung zur Aufhebung des HSK ist, dass Alfter seine Neuverschuldung deutlich begrenzt. Dies wird durch utopische Millionenausgaben verhindert.

Wir brauchen keine Show, sondern durchdachte Ergebnisse!

Es gibt im Rat eine anwachsende Flut unnötiger Anfragen und Anträge mehrerer Fraktionen, die die Verwaltung von ihrer normalen Arbeit abhält und damit viel Geld kostet, aber wenig für die Allgemeinheit bringt. Hier hält sich die UWG bewusst zurück und versucht, einfache und schnelle Lösungen auf dem kleinen Dienstweg zu finden.  

Die UWG freut sich über Ihre Beobachtungen, Anregungen oder Mitteilungen.

Funktioniert in Ihrem Ortsteil etwas besonders gut, ist etwas verbesserungswürdig, müsste an anderer Stelle sofort gehandelt werden?

Die UWG erhält im Unterschied zu den Parteien keine Wahlkampfkostenerstattung und muss sich daher aus den Beiträgen ihrer Mitglieder finanzieren.

Sie sind herzlich eingeladen, uns kennenzulernen, mitzuarbeiten, Mitglied zu werden oder unsere Arbeit, zum Beispiel mit einer Spende, zu unterstützen. Kontakt: UWG Alfter, Kronenstraße 27, 53347 Alfter, Tel. 02222/1421, email: UWG-Alfter@gmx.de

UWG überreicht 1000 Euro an LebEKa

Die UWG unterstützt die Lebeka mit einer Spende von 1000 Euro.

Das Geld stammt ausschließlich aus persönlichen Beiträgen der UWG-Mitglieder.

Wir spenden an die LebEKa, die Lebensmittelausgabe für Bedürftige, weil wir ihre Arbeit sehr schätzen und ihr Engagement viel bewirkt. Gerade in dieser Pandemiezeit mit Isolierung, Kurzarbeit, Freistellung oder dem Wegfall von Nebenjobs ist der Bedarf an günstigen Lebensmitteln noch größer als sonst.

Aber auch den helfenden Händen gehört unsere volle Unterstützung und Anerkennung.

UWG Alfter spendet 750 Euro für Blühpatenschaft

Natur- und Insektenschutz liegen der UWG Alfter sehr am Herzen. Statt langwierig Anträge im Rat zu stellen, hat die UWG das Heft selbst in die Hand genommen und unterstützt Blühpatenschaften. Der Landwirt Dirk Freischem betreut die Blühwiese, die auf seinem Acker an der Heer Straße kurz von Heidgen liegt. Heute Morgen hat Bernd Schürmann, Ratsmitglied der UWG Alfter, in Anwesenheit des Landwirts und interessierter Bürger Informationstafeln an der Blühfläche aufgestellt.

Die gespendeten 750 Euro stammen ausschließlich aus Beiträgen der UWG-Mitglieder.

Bernd Schürmann, Ratsmitglied der UWG Alfter, befestigt eine Informationstafel an der Blühfläche

Die UWG, die Unabhängige Wählergemeinschaft Alfter, ist keine Partei.

Schon 1974 haben sich unabhängige Bürger zusammengeschlossen, um an den Aufgaben, die in der Gemeinde anfallen, mitzuwirken und Alfter mitzugestalten. Die UWG Alfter ist von 1975 bis heute ununterbrochen im Rat der Gemeinde Alfter vertreten.

Leider zählen bei den Parteien die Bundespolitik, die Landespolitik und die Ideologie mehr als die lokal bedeutsamen Argumente. Die UWG ist an solche Strukturen nicht gebunden.

Wir sind frei von Parteizwängen!

Macht die UWG nur traditionelle Politik?

Wir fühlen uns verpflichtet, nicht nur zu tagen und zu fordern, sondern wollen in den Orten der Gemeinde Projekte in Eigeninitiative unbürokratisch und ohne großes Tamtam fördern.

Nur aus eigenen Mitteln hat die UWG bespielweise gestiftet:                   

  • 2500 Euro für die Ruheanlage Lohheckenweg/Olsdorfer Bahn, dazu das Kreuz des UWG-Ehrenmitglieds
  • Spielgeräte für die Kita Witterschlick
  • Eine Friedwaldbuche auf dem Friedhof in Oedekoven
  • Einen Blühstreifen in Witterschlick
  • Die Verpflegung bei der THW-Übung in der alten Schule in Volmershoven
  • Einen Beitrag zum Gemeindehaus Gielsdorf

UWG-Rede zum Thema Gesamtschule in der Ratssitzung am 01.03.2012

Es gab die klare Vorgabe: 112 Alfterer Kinder müssen angemeldet werden, sonst ist die gemeindeeigene Gesamtschule keine Pflichtaufgabe und als freiwillige Leistung ist sie im Nothaushalt ohnehin nicht genehmigungsfähig. Nachträglich wurde die Zahl der notwendigen Anmeldungen auf 100 reduziert. Selbst diese verringerte Voraussetzung wurde eindeutig nicht erfüllt, also gibt es keine Pflichtaufgabe und keine gemeindeeigene Gesamtschule. Das sollten Sie alle endlich akzeptieren.

Selbst von den 80 oder 89 gezählten Anmeldungen haben bei weitem nicht alle Eltern ihren freien Willen bekundet. Es wurde schon im Vorfeld gegenüber unwilligen Eltern massiv psychologischer Druck aufgebaut. Nach dem 21.02.2012 wurden die Eltern, die ihr Kind nicht an der Gesamtschule anmelden wollten, nochmals in Einzelgesprächen intensiv in die Zange genommen, ihr Kind doch noch an der gemeindeeigenen Gesamtschule anzumelden.

Die UWG fragt hier: In welchem Staat leben wir eigentlich?

Wer seine Anmeldung zurückziehen wollte, um sein Kind fristgerecht an einer anderen Schule anzumelden, wurde sogar gezwungen, zuvor eine Erklärung zu Gunsten der gemeindeeigenen Gesamtschule zu unterschreiben. Zusätzlich wurden illegaler Weise an anderen Gesamtschulen Alfterer Kinder nicht einmal zur Anmeldung zugelassen, um dadurch die Gründung einer hiesigen Gesamtschule unredlich zu erzwingen.

Von einem freien Elternwillen für die gemeindeeigene Gesamtschule kann also bei den Anmeldungen nicht durchgängig die Rede sein.

Wenn es heute einen Klagegrund gibt, dann gegen diese ungeheuerlichen Vorgehensweisen.

Den Kindern, die ihre Anmeldung bis zum 25. Februar aufrecht erhielten oder aufrecht erhalten mussten, wurde der normale Weg genommen, sich fristgerecht an anderen Schulen anzumelden. Dort stehen sie nun an letzter Stelle. Das ist Ihre Schuld!

Jetzt ist keine Zeit mehr für politische Spielchen: Beantragen Sie schnellstens für die potentiellen Hauptschüler, die durch Ihre Schuld keinen Platz mehr an einer anderen Schule bekommen konnten, eine neue Eingangsklasse an unserer alten Hauptschule.

Wir brauchen nun dringend einen an der Realität orientierten Blick in die Zukunft.

Wir haben nicht genug Alfterer Kinder für eine gemeindeeigene Gesamtschule. Auch der angebliche Bedarf aus den Nachbarkommunen ist, im Gegensatz den Behauptungen der Befürworter, eben nicht gegeben. Nur 19 Anmeldungen von außerhalb sind lächerlich wenig.

180 Schüler benötigt eine Gesamtschule in jedem Jahrgang, damit sie eine funktionierende Oberstufe bilden kann. Diese Zahl wird noch nicht einmal ansatzweise erreicht. Nebenbei würden diese Zahlen das Sterben mindestens einer weiteren Hauptschule und vielleicht auch noch einer Realschule in der Umgebung bedeuten, also anderen genau das Problem zumuten, das wir gerade haben.

Die UWG hat hier im Rat schon öfters daraufhin gewiesen, dass im nächsten Jahr durch die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium in den umliegenden Schulen große Aufnahmekapazitäten frei werden. Damit besteht erst recht kein Bedarf mehr für eine große gemeindeeigene Gesamtschule in Alfter.

Die Bezirksregierung hatte dem Rat mehrfach deutlich empfohlen, statt einer überdimensionierten und nicht finanzierbaren Gesamtschule, zum Beispiel eine Sekundarschule zu gründen. Das wollten Sie absolut nicht hören. Aber genau deshalb gibt es im nächsten Schuljahr keine neue weiterführende kommunale Schule in Alfter. Das ist Ihre Schuld!

Wir von der UWG haben als einzige Fraktion vor genau diesen Problemen immer wieder gewarnt.

Dafür wurden wir aber nur verlacht oder sogar beschimpft.

Wir rufen Sie, Herr Bürgermeister und alle Ratsmitglieder der anderen Fraktionen, nochmals auf:

  • Trennen Sie sich endlich von dem Irrweg einer gemeindeeigenen Gesamtschule.
  • Nehmen Sie Vernunft an und planen Sie endlich eine realisierbare weiterführende Schule.
  • Nehmen Sie den Rat der Bezirksregierung an und planen Sie eine Sekundarschule.

Leider ist zu befürchten, dass nach dem Gesamtschulfiasko nunmehr selbst das Projekt einer Sekundarschule in Alfter schwer beschädigt ist.

Wie gut, dass es in Alfter zum nächsten Schuljahr zumindest die christliche Gesamtschule geben wird.

Werner Urff