UWG Wanderpokal

Liebe Sportfreunde,

nach dem neuen Erlass des Fußball-Verbands Mittelrhein in der letzten Woche bezüglich des weiteren Spielbetriebs in der Saison 2020/21 habe ich mich mit den Verantwortlichen des VfL Alfter (die den Pokal in diesem Jahr ausrichten wollten) neu beraten und wir sind schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, das Turnier um den UWG-Wanderpokal in 2020 auszusetzen!


Der FVM hat in seinen Leitlinien zur neuen Saison (Ausgabe 36/2020) sogar vorgegeben, Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen bis mindestens zum 31. Dezember 2020 zu untersagen („auch wenn eine Ansteckung bei Veranstaltungen an der frischen Luft höchst unwahrscheinlich ist“).

Jede Mannschaft, die auch nur einen Corona-Infizierten in ihren Reihen hat, müsste ihre Meldung zurückziehen und derartiges ist jetzt schon am 1. Spieltag der Saison geschehen.

Organisatorisch wäre es für den Ausrichter zu schwierig geworden, weil  sich bei den parallelen Spielen nur 30 Personen gleichzeitig auf dem Platz befinden dürfen „Zone 1“, sich die Betreuer, Trainer, Ersatzspieler und Organisatoren außerhalb des Spielfeldes im Abstand von 1,5 m zueinander befinden  müssen „Zone 2“, die Kabinen zum Umziehen nur mit Mund-Nasen-Schutz und auch nur mit Abstand zueinander genutzt werden dürfen „Zone 3“ und beim Imbiss-/Getränkestand ebenfalls Markierungen des Zu-/Ausgangs anzubringen, sowie Abstände einzuhalten sind.

Wir hoffen, dass sich die Corona-Beschränkungen in den nächsten Monaten lockern und wir die traditionelle Veranstaltung um den UWG-Wanderpokal im Jahr 2021 wie gewohnt am ersten Samstag in den Osterferien durchführen können.

Wir wünschen Euch und Euren Spielern, dass Ihr alle gesund bleibt.
Mit sportlichen Grüßen
für die UWG-Alfter
Walter Blesgen
0171 7833 710

Am 27. Juli konnten wir noch schreiben:

Ersatztermin gefunden !

Endlich können wir für den UWG-Wanderpokal wieder planen.

Wenn nichts dazwischen kommt, soll das verschobene E-Jugend-Fußballturnier der fünf Alfterer Fußballvereine nunmehr am Samstag, 10.10.2020, stattfinden.

Anstoß ist um 11 Uhr im „Waldstadion“ des VfL Alfter.

Das Turnier musste wegen der Coronakrise verlegt werden

Weiteres unter „Vergangenheit“

UWG überreicht 1000 Euro an LebEKa

Die UWG unterstützt die Lebeka mit einer Spende von 1000 Euro.

Das Geld stammt ausschließlich aus persönlichen Beiträgen der UWG-Mitglieder.

Wir spenden an die LebEKa, die Lebensmittelausgabe für Bedürftige, weil wir ihre Arbeit sehr schätzen und ihr Engagement viel bewirkt. Gerade in dieser Pandemiezeit mit Isolierung, Kurzarbeit, Freistellung oder dem Wegfall von Nebenjobs ist der Bedarf an günstigen Lebensmitteln noch größer als sonst.

Aber auch den helfenden Händen gehört unsere volle Unterstützung und Anerkennung.

UWG Alfter spendet 750 Euro für Blühpatenschaft

Natur- und Insektenschutz liegen der UWG Alfter sehr am Herzen. Statt langwierig Anträge im Rat zu stellen, hat die UWG das Heft selbst in die Hand genommen und unterstützt Blühpatenschaften. Der Landwirt Dirk Freischem betreut die Blühwiese, die auf seinem Acker an der Heer Straße kurz von Heidgen liegt. Heute Morgen hat Bernd Schürmann, Ratsmitglied der UWG Alfter, in Anwesenheit des Landwirts und interessierter Bürger Informationstafeln an der Blühfläche aufgestellt.

Die gespendeten 750 Euro stammen ausschließlich aus Beiträgen der UWG-Mitglieder.

Bernd Schürmann, Ratsmitglied der UWG Alfter, befestigt eine Informationstafel an der Blühfläche

UWG-Wanderpokal

Update vom 8. September 2020:

Liebe Sportfreunde,
leider muss das Turnier um den UWG-Wanderpokal in 2020 ausgesetzt werden! Weitere Erläuterungen unter „Aktuelles“

Am 27. Juli konnten wir noch schreiben:

Ersatztermin gefunden !

Endlich können wir für den UWG-Wanderpokal wieder planen.

Wenn nichts dazwischen kommt, soll das verschobene E-Jugend-Fußballturnier der fünf Alfterer Fußballvereine nunmehr am Samstag, 10.10.2020, stattfinden.

Anstoß ist um 11 Uhr im „Waldstadion“ des VfL Alfter.

Das Turnier musste wegen der Coronakrise verlegt werden

Die UWG Alfter veranstaltet das jährliche „E-Jugend-Fussballturnier“ um den UWG Wanderpokal im Zusammenwirken mit den fünf Fussballvereinen in der Gemeinde Alfter.

Wie jedes Jahr bekam jede teilnehmende Mannschaft von der UWG ein großes Netz voller Fußbälle für das Training und eine leibliche Stärkung für jeden einzelnen Spieler.

UWG bezieht Position 2014

Was hat sich bis März 2020 verändert? Was hat die UWG erreicht?

2014:

2020:

Nur wir haben vor den ausufernden Kosten und dem zu geringen Eltern- und Schülerinteresse der Dependance gewarnt. Die UWG wurde in beidem bestätigt. Nun schwärmen die Anderen gar von einer noch teureren und noch größeren zweiten Gesamtschule.

2014:

2020:

Der Ortskern Alfters konnte mit dem Entlastungsgraben geschützt werden.

 

 

2014:

 

2020:

Die Jugendtreffs JUMP und KICK konnten erhalten werden. Einige Schulgebäude, Kitas und Spielplätze wurden ausgebaut oder erneuert. Immerhin!

 

 

2014:

 

2020:

Zumindest am Herrenwingert tut sich etwas. Hoffentlich wird das ISEK durch den von der UWG initiierten Projektsteurer doch noch zu einem Erfolg.

 

 

2014:

 

2020:

Die Hangentlastungsstraße blieb ein Torso. Unser Antrag, sie planmäßig bis zum Bonner Weg auszubauen, wurde abgelehnt. Auch Lösungen für Witterschlick wurden von den Parteien blockiert.

 

 

2014:

2020:

Davor hat die UWG schon vor der letzten Wahl deutlich gewarnt. Es ist aber noch viel schlimmer geworden. Es wird Geld verschleudert, als gabe es kein morgen.

 

 

2014:

2020:

Die Gewerbegebiete waren lange Zeit ein Problemfall. Inzwischen gelingt die Vermarktung besser und die Neuausweisung wird durch einzelne Parteien nicht mehr so stark blockiert.

 

2014:

2020:

Ist das Gefälle noch größer geworden? Oder lebt jeder Ortsteil eher für sich?

 

 

2014:

 

 

2020:

Das gilt heute noch mehr als 2014!

 

UWG-Rede zum Thema Gesamtschule in der Ratssitzung am 01.03.2012

Es gab die klare Vorgabe: 112 Alfterer Kinder müssen angemeldet werden, sonst ist die gemeindeeigene Gesamtschule keine Pflichtaufgabe und als freiwillige Leistung ist sie im Nothaushalt ohnehin nicht genehmigungsfähig. Nachträglich wurde die Zahl der notwendigen Anmeldungen auf 100 reduziert. Selbst diese verringerte Voraussetzung wurde eindeutig nicht erfüllt, also gibt es keine Pflichtaufgabe und keine gemeindeeigene Gesamtschule. Das sollten Sie alle endlich akzeptieren.

Selbst von den 80 oder 89 gezählten Anmeldungen haben bei weitem nicht alle Eltern ihren freien Willen bekundet. Es wurde schon im Vorfeld gegenüber unwilligen Eltern massiv psychologischer Druck aufgebaut. Nach dem 21.02.2012 wurden die Eltern, die ihr Kind nicht an der Gesamtschule anmelden wollten, nochmals in Einzelgesprächen intensiv in die Zange genommen, ihr Kind doch noch an der gemeindeeigenen Gesamtschule anzumelden.

Die UWG fragt hier: In welchem Staat leben wir eigentlich?

Wer seine Anmeldung zurückziehen wollte, um sein Kind fristgerecht an einer anderen Schule anzumelden, wurde sogar gezwungen, zuvor eine Erklärung zu Gunsten der gemeindeeigenen Gesamtschule zu unterschreiben. Zusätzlich wurden illegaler Weise an anderen Gesamtschulen Alfterer Kinder nicht einmal zur Anmeldung zugelassen, um dadurch die Gründung einer hiesigen Gesamtschule unredlich zu erzwingen.

Von einem freien Elternwillen für die gemeindeeigene Gesamtschule kann also bei den Anmeldungen nicht durchgängig die Rede sein.

Wenn es heute einen Klagegrund gibt, dann gegen diese ungeheuerlichen Vorgehensweisen.

Den Kindern, die ihre Anmeldung bis zum 25. Februar aufrecht erhielten oder aufrecht erhalten mussten, wurde der normale Weg genommen, sich fristgerecht an anderen Schulen anzumelden. Dort stehen sie nun an letzter Stelle. Das ist Ihre Schuld!

Jetzt ist keine Zeit mehr für politische Spielchen: Beantragen Sie schnellstens für die potentiellen Hauptschüler, die durch Ihre Schuld keinen Platz mehr an einer anderen Schule bekommen konnten, eine neue Eingangsklasse an unserer alten Hauptschule.

Wir brauchen nun dringend einen an der Realität orientierten Blick in die Zukunft.

Wir haben nicht genug Alfterer Kinder für eine gemeindeeigene Gesamtschule. Auch der angebliche Bedarf aus den Nachbarkommunen ist, im Gegensatz den Behauptungen der Befürworter, eben nicht gegeben. Nur 19 Anmeldungen von außerhalb sind lächerlich wenig.

180 Schüler benötigt eine Gesamtschule in jedem Jahrgang, damit sie eine funktionierende Oberstufe bilden kann. Diese Zahl wird noch nicht einmal ansatzweise erreicht. Nebenbei würden diese Zahlen das Sterben mindestens einer weiteren Hauptschule und vielleicht auch noch einer Realschule in der Umgebung bedeuten, also anderen genau das Problem zumuten, das wir gerade haben.

Die UWG hat hier im Rat schon öfters daraufhin gewiesen, dass im nächsten Jahr durch die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium in den umliegenden Schulen große Aufnahmekapazitäten frei werden. Damit besteht erst recht kein Bedarf mehr für eine große gemeindeeigene Gesamtschule in Alfter.

Die Bezirksregierung hatte dem Rat mehrfach deutlich empfohlen, statt einer überdimensionierten und nicht finanzierbaren Gesamtschule, zum Beispiel eine Sekundarschule zu gründen. Das wollten Sie absolut nicht hören. Aber genau deshalb gibt es im nächsten Schuljahr keine neue weiterführende kommunale Schule in Alfter. Das ist Ihre Schuld!

Wir von der UWG haben als einzige Fraktion vor genau diesen Problemen immer wieder gewarnt.

Dafür wurden wir aber nur verlacht oder sogar beschimpft.

Wir rufen Sie, Herr Bürgermeister und alle Ratsmitglieder der anderen Fraktionen, nochmals auf:

  • Trennen Sie sich endlich von dem Irrweg einer gemeindeeigenen Gesamtschule.
  • Nehmen Sie Vernunft an und planen Sie endlich eine realisierbare weiterführende Schule.
  • Nehmen Sie den Rat der Bezirksregierung an und planen Sie eine Sekundarschule.

Leider ist zu befürchten, dass nach dem Gesamtschulfiasko nunmehr selbst das Projekt einer Sekundarschule in Alfter schwer beschädigt ist.

Wie gut, dass es in Alfter zum nächsten Schuljahr zumindest die christliche Gesamtschule geben wird.

Werner Urff

Aus für die zweite Gesamtschule in Alfter

Die zweite Gesamtschule Alfter hat die notwendigen Anmeldezahlen nicht erreicht. Viele Eltern haben hoffnungsvoll versucht, ihr Kind an dieser nicht existierenden Gesamtschule anzumelden. Jetzt ist klar, dass es diese Schule nicht geben wird.

Wir können nur Jedem raten, die Anmeldung zurückzuziehen und sich schnellstens an anderen Schulen anzumelden, bevor man auch dort aus dem normalen Verfahren herausfällt und das eigene Kind nur noch als möglicher Nachrücker behandelt wird.

Nachtrag:

Wegen des Ablaufs der Anmeldefristen an den umliegenden Gesamtschulen sind heute (Mittwoch, 15.02.2012) im Laufe des vormittags 10 Anmeldungen von Kindern aus Alfter und 3 von außerhalb zurückgezogen worden.

Der aktuelle Stand der Anmeldungen beträgt somit: 72 Kinder aus Alfter und 12 von außerhalb.

Zwei Gesamtschulen für Alfter?

UWG: Finanzierung völlig ungeklärt!

Viele wissen gar nicht, dass es im nächsten Schuljahr eine Gesamtschule in Alfter geben wird, die nicht von unserer Gemeinde finanziert werden muss. Von vielen unbemerkt startet die Freie Christliche Grundschule Bonn/Rhein-Sieg-Kreis im Schöntalweg im Sommer 2012 ihre Gesamtschule in Alfter. Auch diese freie Gesamtschule sucht noch Schüler.

Da fragt man sich, weshalb der Gemeinderat von Alfter mehrheitlich dann noch unbedingt eine zusätzliche gemeindeeigene Gesamtschule errichten will. Seit Jahren wird dort gegen die Bezirksregierung gekämpft, weil die Bezirksregierung die nötige Finanzkraft der Gemeinde Alfter verneint.

Etwa 20.000.000 € kostet die geplante gemeindeeigene Gesamtschule alleine in den ersten fünf Schuljahren, davon entfällt etwa die Hälfte auf die nötigen Baumaßnahmen.

Diese Gesamtschule ist für Alfter unbezahlbar.

Unsere Gemeinde befindet sich heute schon im Nothaushalt. Das heißt, seit Jahren hat Alfter zu große Schulden und jedes Jahr kommen gewaltige neue hinzu. Jeder freiwillige Zuschuss z. B. für Vereine, für einen Spielplatz, selbst der Blumenstrauß zu einer Goldhochzeit kommt schon jetzt auf die Goldwaage.

In dieser Situation will Alfter 20 Millionen Euro zusätzliche Schulden machen.

Schon lange werden die planmäßigen Straßenerneuerungen um Jahre verschoben, weil das Geld fehlt. Für sichere Fahrradwege wird das Geld in Zukunft genauso fehlen, wie für die Büchereien, für die Grundschulen und alle anderen Aufgaben der Gemeinde Alfter. Jeder wird darunter leiden müssen.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Alfter (UWG) warnt die Eltern der Viertklässler vor zu großem Vertrauen in die Gründung einer gemeindeeigenen Gesamtschule in Alfter.

Seit Jahren versprechen die Gesamtschulinitiative und diverse Parteien den Eltern der Viertklässler, dass zum nächsten Schuljahr eine gemeindeeigene Gesamtschule in Alfter den Betrieb aufnimmt.

Seit Jahren geht dieses Versprechen nicht in Erfüllung. Dieses Jahr wird es nicht anders sein.

In Konkurrenz zur freien Gesamtschule sollen für die gemeindeeigene Gesamtschule über hundert Anmeldungen aus Alfter dieses Jahr zusammengekratzt werden. Sie würde dann zur Pflichtaufgabe für die Gemeinde. Aber dadurch wird sie nicht bezahlbarer.

Selbst wenn sie dieses Jahr gegen jede finanzielle Vernunft gegründet würde, müsste sie in einem Jahr wieder schließen, weil Alfter dann weniger Grundschüler hat, die Gymnasien durch das Doppelabitur 2013 doppelt so viele Schüler verlieren wie sonst und dann dringend möglichst viele neue brauchen. Außerdem ist Alfter dann pleite.

Den Eltern werden besonders kleine Klassen zugesichert. Die Inklusion, der gemeinsame Unterricht mit Behinderten, soll verwirklicht werden. Ein Architektenwettbewerb soll für ein besonders repräsentatives Schulgebäude sorgen. Wer das erzählt, hat keine Ahnung von der finanziellen Lage der Gemeinde Alfter.

Bisher hat kein einziger Befürworter gesagt, wo das Geld herkommen soll. Weder der Bürgermeister, noch die Gemeindeverwaltung oder die Parteien haben einen Finanzierungsplan vorgelegt. Alles ist auf Sand gebaut. Immerhin gibt es einen privaten Förderverein, aber der kann keine Millionen bereitstellen.

Die Bezirksregierung hat der Gemeinde die kleinere, aber angemessene Sekundarschule empfohlen.

Sie könnte mit 60 Schülern pro Jahrgang betrieben werden. Es wären keine neuen Gebäude nötig. Das spart alleine etwa 10.000.000 €. Auch die laufenden Kosten wären wesentlich geringer.

Alfter ohne zweite Gesamtschule – ist das ein Standortnachteil? Nein! Ganz im Gegenteil!

Schulen aller Arten gibt es rund um Alfter genug, sie sind, teils sogar mit Schulbussen, gut erreichbar. Sie sind auch gut. So gut, dass sogar die Mehrzahl unserer Hauptschüler aus Alfter nicht etwa auf unsere eigene Hauptschule geht, sondern Bonner Schulen besucht. Was wir brauchen, ist keine überdimensionierte zweite Gesamtschule, sondern eine finanzstarke und damit handlungsfähige Gemeinde Alfter.