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GA März 2014 Drucken
Donnerstag, den 20. März 2014 um 19:26 Uhr

UWG Alfter
Die Schwerpunkte für die Kommunalwahl - Vom Haushalt bis zur Infrastruktur

Wollen sich für Alfterer Belange einsetzen (v.l.): Franz Ritter, Walter Blesgen, Rosemarie Wallenborn, Erhard Bölke, Werner Urff und Bernhard Schürmann von der UWG.								Foto: Roland Kohls

 

 
hsc
ALFTER. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) Alfter hat sich für die Kommunalwahl aufgestellt. Am vergangenen Wochenende wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand sowie die Kandidaten für die Reserveliste und die Wahlkreise.
Wollen sich für Alfterer Belange einsetzen (v.l.): Franz Ritter, Walter Blesgen, Rosemarie Wallenborn, Erhard Bölke, Werner Urff und Bernhard Schürmann von der UWG. Foto: Roland Kohls
Wollen sich für Alfterer Belange einsetzen (v.l.): Franz Ritter, Walter Blesgen, Rosemarie Wallenborn, Erhard Bölke, Werner Urff und Bernhard Schürmann von der UWG. Foto: Roland Kohls

An der Vorstandsspitze steht weiterhin der erste Vorsitzende Franz Ritter, zweite Vorsitzende ist Rosemarie Wallenborn. Unterstützt werden sie von Schatzmeister Erhard Bölke, Schriftführerin Dorothea Tradt, dem Fraktionsvorsitzenden Josef Faßbender sowie den Beisitzern Konrad Thönnissen und Walter Blesgen, der neu dazugestoßen ist.

Insgesamt habe sich der Vorstand von neun auf sieben Personen verkleinert, weil es schwierig sei, zu jeder Sitzung so viele Menschen zusammenzubringen, erläutert Wallenborn, die wieder in den Rat einziehen möchte. Die Reserveliste für die Kommunalwahl am 25. Mai führt Werner Urff an.

Auf den Plätzen zwei bis zehn folgen Bernhard Schürmann, Dorothea Tradt, Rosemarie Wallenborn, Erhard Bölke, Franz Peter Ritter, Konrad Thönnissen, Uwe Mühlinger, Franz Wilhelm Weber und Frank Schreiner. Einen Bürgermeisterkandidaten sollte die UWG nach Ansicht von Wallenborn allerdings nicht aufstellen. "Wir schauen aber, was die anderen Kandidaten zu sagen haben."

Schwerpunkte sieht die Wählergemeinschaft, die in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert, unter anderem in der Konsolidierung des Gemeindehaushalts sowie der Bauplanung in allen Alfterer Ortsteilen. "Wir verlieren durch eine unkluge, unvernünftige Behandlung unseres Vermögens alles", sagt Wallenborn.

Als Beispiel nennt sie die Alte Schule in Volmershoven, die "verwilderte und jetzt abgerissen wurde". Man müsse nun schauen, was mit der Grundschule und der Hauptschule sei, damit die Gebäude in drei Jahren noch etwas wert seien. Sie fordert zudem, dass dem Rat in Zukunft vorgelegt werde, wann und wofür neue Kredite aufgenommen werden.

Laut Ritter muss außerdem die Infrastruktur verbessert werden - nicht nur, was Straßen betreffe, sondern auch die kleinen Geschäfte in den Orten. Auf der Agenda hat die UWG auch den Tonabbau, der nicht weiter an Wohngebiete rangehen dürfe, und den Erhalt des Brauchtums in den Dorfgemeinschaften, beispielsweise, was Martinszüge und Kirmes angehe. "

Wir sind unabhängig und wollen nur an der Sache orientiert für Alfter arbeiten", sagt Wallenborn. Dabei wolle sich die UWG um die Dinge kümmern, die direkt vor "unserer Haustür" geschehen.

Artikel vom 25.02.2014

UWG Alfter: Die Schwerpunkte für die Kommunalwahl - Vom Haushalt bis zur Infrastruktur | GA-Bonn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/alfter/Die-Schwerpunkte-fuer-die-Kommunalwahl-Vom-Haushalt-bis-zur-Infrastruktur-article1277747.html#plx438048119

 
Aus für die Gesamtschule Alfter Drucken
Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 20:00 Uhr


Die Gesamtschule Alfter hat die notwendigen Anmeldezahlen nicht erreicht. Viele Eltern haben hoffnungsvoll versucht, ihr Kind an dieser nicht existierenden Gesamtschule anzumelden. Jetzt ist klar, dass es diese Schule nicht geben wird.

Wir können nur Jedem raten, die Anmeldung zurückzuziehen und sich schnellstens an anderen Schulen anzumelden, bevor man auch dort aus dem normalen Verfahren herausfällt und das eigene Kind nur noch als möglicher Nachrücker behandelt wird.


Nachtrag:

Wegen des Ablaufs der Anmeldefristen an den umliegenden Gesamtschulen sind heute (Mittwoch, 15.02.2012) im Laufe des vormittags 10 Anmeldungen von Kindern aus Alfter und 3 von außerhalb zurückgezogen worden.

Der aktuelle Stand der Anmeldungen beträgt somit: 72 Kinder aus Alfter und 12 von außerhalb.

 

 
Zwei Gesamtschulen für Alfter ? Drucken

UWG: Finanzierung völlig ungeklärt!

Viele wissen gar nicht, dass es im nächsten Schuljahr eine Gesamtschule in Alfter geben wird, die nicht von unserer Gemeinde finanziert werden muss. Von vielen unbemerkt startet die Freie Christliche Grundschule Bonn/Rhein-Sieg-Kreis im Schöntalweg im Sommer 2012 ihre Gesamtschule in Alfter. Auch diese freie Gesamtschule sucht noch Schüler.

Da fragt man sich, weshalb der Gemeinderat von Alfter mehrheitlich dann noch unbedingt eine zusätzliche gemeindeeigene Gesamtschule errichten will. Seit Jahren wird dort gegen die Bezirksregierung gekämpft, weil die Bezirksregierung die nötige Finanzkraft der Gemeinde Alfter verneint.

Etwa 20.000.000 € kostet die geplante gemeindeeigene Gesamtschule alleine in den ersten fünf Schuljahren, davon entfällt etwa die Hälfte auf die nötigen Baumaßnahmen.

Diese Gesamtschule ist für Alfter unbezahlbar.

Unsere Gemeinde befindet sich heute schon im Nothaushalt. Das heißt, seit Jahren hat Alfter zu große Schulden und jedes Jahr kommen gewaltige neue hinzu. Jeder freiwillige Zuschuss z. B. für Vereine, für einen Spielplatz, selbst der Blumenstrauß zu einer Goldhochzeit kommt schon jetzt auf die Goldwaage.

In dieser Situation will Alfter 20 Millionen Euro zusätzliche Schulden machen.

Schon lange werden die planmäßigen Straßenerneuerungen um Jahre verschoben, weil das Geld fehlt. Für sichere Fahrradwege wird das Geld in Zukunft genauso fehlen, wie für die Büchereien, für die Grundschulen und alle anderen Aufgaben der Gemeinde Alfter. Jeder wird darunter leiden müssen.

Die Unabhängige Wählergemeinschaft Alfter (UWG) warnt die Eltern der Viertklässler vor zu großem Vertrauen in die Gründung einer gemeindeeigenen Gesamtschule in Alfter.

Seit Jahren versprechen die Gesamtschulinitiative und diverse Parteien den Eltern der Viertklässler, dass zum nächsten Schuljahr eine gemeindeeigene Gesamtschule in Alfter den Betrieb aufnimmt.

Seit Jahren geht dieses Versprechen nicht in Erfüllung. Dieses Jahr wird es nicht anders sein.

In Konkurrenz zur freien Gesamtschule sollen für die gemeindeeigene Gesamtschule über hundert Anmeldungen aus Alfter dieses Jahr zusammengekratzt werden. Sie würde dann zur Pflichtaufgabe für die Gemeinde. Aber dadurch wird sie nicht bezahlbarer.

Selbst wenn sie dieses Jahr gegen jede finanzielle Vernunft gegründet würde, müsste sie in einem Jahr wieder schließen, weil Alfter dann weniger Grundschüler hat, die Gymnasien durch das Doppelabitur 2013 doppelt so viele Schüler verlieren wie sonst und dann dringend möglichst viele neue brauchen. Außerdem ist Alfter dann pleite.

Den Eltern werden besonders kleine Klassen zugesichert. Die Inklusion, der gemeinsame Unterricht mit Behinderten, soll verwirklicht werden. Ein Architektenwettbewerb soll für ein besonders repräsentatives Schulgebäude sorgen. Wer das erzählt, hat keine Ahnung von der finanziellen Lage der Gemeinde Alfter.

Bisher hat kein einziger Befürworter gesagt, wo das Geld herkommen soll. Weder der Bürgermeister, noch die Gemeindeverwaltung oder die Parteien haben einen Finanzierungsplan vorgelegt. Alles ist auf Sand gebaut. Immerhin gibt es einen privaten Förderverein, aber der kann keine Millionen bereitstellen.

Die Bezirksregierung hat der Gemeinde die kleinere, aber angemessene Sekundarschule empfohlen.

Sie könnte mit 60 Schülern pro Jahrgang betrieben werden. Es wären keine neuen Gebäude nötig. Das spart alleine etwa 10.000.000 €. Auch die laufenden Kosten wären wesentlich geringer.

Alfter ohne zweite Gesamtschule - ist das ein Standortnachteil?       Nein! Ganz im Gegenteil!

Schulen aller Arten gibt es rund um Alfter genug, sie sind, teils sogar mit Schulbussen, gut erreichbar. Sie sind auch gut. So gut, dass sogar die Mehrzahl unserer Hauptschüler aus Alfter nicht etwa auf unsere eigene Hauptschule geht, sondern Bonner Schulen besucht. Was wir brauchen, ist keine überdimensionierte zweite Gesamtschule, sondern eine finanzstarke und damit handlungsfähige Gemeinde Alfter.